Zusammengestellt von Jonas P. Dallmann


1247
Erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Lübars
1592
Erstes Einwohnerverzeichnis von Lübars. Im „Erbregister des Amtes Spandau“ ist als Krugwirt der Bauer Matthias Rathenow erwähnt
1652
Krugwirt ist der Bauer Andreas Willigke, während die Familie Rathenow weiter im Ort ansässig ist.
1696
Abriß des ersten (bekannten) Dorfkruges: „Das Wirtshaus aber war ganz verfallen und konnte nicht länger stehen bleiben.“ (Revisionsprotokoll der Niederbarnimschen Dörfer)

Das einzig noch existierende Bild des Kruges 1696-1896.
1896 brannte der Gasthof dann ab.


1800
Im Gewesebuch ist der Hinweis zu finden „Der Dorfkrug liegt noch auf dem Dorfplatz, wird aber später in die Straßenflucht eingegliedert“. Dies ist etwas missverständlich, da der Dorfkrug bis heute nicht der Häuserlinie der übrigen südlichen Häuser folgt, sondern sich nach Norden vorschiebt.
1810
Johann Salzmann hat den Dorfkrug übernommen (die Familie Willigke ist nicht mehr im Ort ansässig).
1878
Besitzer des Kruges ist der Gastwirt und Bauerngutsbesitzer Seeger. Verlegung der Kegelbahn an die Straßenseite.
1885
Erbauung einer Remise und eines Reisestalles, zur Unterbringung von Pferd und Wagen der Reisenden (Ausspannung)

1896
in der Nacht zum 2. Februar brennt der Dorfkrug ab.
1899
Erbauung eines massiven Stallgebäudes mit Remisen und Reisestall.
1903
Errichtung einer doppelten Sommerkegelbahn im Garten.
1941
Einbau von sanitären Anlagen im Gasthof.
1949
Entfernung allen „überflüssigen Zierrats“ von den Fassaden vom Haus. Umbau des Tanzsaales in ein Kino und Erbauung einer Kassenhalle vor dem Eingang.


bis 1960
11 Jahre Kino! Schließung des Lichtspieltheaters
1962
Abriss der Kassenhalle vor dem Filmtheater und Umbau zu einer Sommerterrasse.
1968-1983
Nutzungsänderung des Kinos zum Lagerraum für Kalidünger in Säcken.
1969
Anbau einer Terrasse an der Straßenfront des Wirtshauses.
1973
Terrassenerweiterung von der Treppe bis zur vorhandenen Sommerterrasse vor dem ehemaligen Tanzsaal.
1981
Der Krug wird vom Landeskonservator restauriert: der Stuck kommt wieder ran.
1983
Der Verein Natur & Kultur (LabSaal-Lübars) e. V. mietet den Saal.
1998
Der Verein kauft das gesamte Ensemble und verpachtet den Dorfkrug
2005
Eine eigenständige GmbH des Vereins übernimmt den Gasthof.

 


Im April 2005

 


Nach dem Brand im Jahre 1896...


... wurde der Dorfkrug wieder saniert.


Einige Jahre später, noch ohne Veranda
Dafür mit französich Billard und Kegelbahn
(Heute leider nicht mehr! Anmerk. d. Webmasters)

 


Lübars-Postkarte 1902
Oben links der legendäre Fidele Finke,
ein anderes, ehemaliges Lübarser Szenelokal.
Wurde leider schon vor vielen Jahren geschlossen.
Oben rechts der Dorfanger mit der heute nicht mehr
vorhandenen Bäke auf dem Dorfplatz
Unten links die obere Dorfangerstraße von Osten aus gesehen

 


Lübars-Postkarte 50er Jahre
Obere Reihe: rechts das Hinterzimmer - der heutige Grüne Salon
und links der Alte Dorfkrug vom Dorfplatz aus betrachtet
Untere Reihe: das Fließtal und Feldweg zum Dorf

 

Beim Umbau 2005 gefunden...

 

 

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